Der Bachelor-Studiengang „Dienstleistungsmanagement“ an der AKAD

Worum geht es?

Der besondere betriebswirtschaftliche Studiengang „Dienstleistungsmanagement“ befasst sich mit den besonderen Charakteristika der Dienstleistungsbranche im Unterschied zum produzierenden Gewerbe oder der klassischen Industrie. Dienstleistungsunternehmen hängen in besonderem Maße von der Arbeitsleistung der Mitarbeiter ab und nicht selten bedeuten Leistungsschwankungen in kritischen Momenten den Verlust größerer Auftragsvolumen. Ein Manager in diesen Branchen muss also besonders im Bereich Personalmanagement und Führung spezielle Qualitäten haben. Der Studiengang „Dienstleistungsmanagement“ an der AKAD greift dieses besondere Anforderungsprofil auf und implementiert es zusammen mit den klassischen betriebswirtschaftlichen Lehrinhalten in einen Bachelor-Studiengang nach der anerkannten Fernlehrmethode.

Ist das was für mich?

Wer tatsächlich aus der Dienstleistungsbranche kommt und seinem Fachbereich auch treu bleiben möchte, gleichzeitig aber einen Karrieresprung anstrebt, der sollte sich diesen Studiengang in der Tat näher anschauen. Die genau auf den Dienstleistungsbereich angepassten Lehrinhalte sind weitaus effektiver zur Vorbereitung auf Management-Aufgaben als in einem klassischen BWL-Studium. Trotzdem qualifiziert dieser Abschluss natürlich auch für eine breitere Berufsperspektive, denn auch produzierende Unternehmen haben Abteilungen, in denen der Dienstleistungsgedanke dominierend ist, etwa den Vertrieb oder die Kundenbetreuung. Ein Branchenwechsel ist also auch mit diesem speziellen Bachelor nicht ausgeschlossen. Für bereits studierte Mitarbeiter bietet sich allerdings eher ein aufbauender Master-Studiengang an.

Pros

Der größte Vorteil dieses Angebots ist natürlich die Spezialisierung auf den Dienstleistungssektor. Ihr aktueller und natürlich auch zukünftige Vorgesetzte werden mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen, dass sie sich einen Weiterbildungs-Studiengang mit bestem Bezug zur Branche herausgesucht haben. Darüber hinaus vermittelt der Kurs jedoch trotzdem alle fundamentalen Kenntnisse der Betriebswirtschaft sowie wichtige Schlüsselqualifikationen, damit Sie später trotzdem flexibel bleiben und sich auch in verwandten Branchen zurechtfinden können. Das Studium selbst spezialisiert sich vor allem auf zwei Felder. Zum einen lernen Sie, in der sogenannten Dienstleistungswerkstatt abstrakte Konzepte zu entwickeln und dann tatsächlich in einen realen Arbeitsalltag zu implementieren. Wie üblich legt die AKAD hier besonderes Augenmerk auf einen anwendungsorientierten Bezug der Lerninhalte. Zum anderen sind aber auch die Mitarbeitermotivation und –führung wichtig, denn gerade in der Dienstleistungsbranche sind die Mitarbeiter die wichtigste Ressource für einen effizienten Workflow. Im letzten Semester dieses Studiengangs können Sie dann nochmals wählen, ob sie Ihren Schwerpunkt für die abschließende Bachelor-Arbeit lieber im Modul  „Führung in Dienstleistungsunternehmen“ oder eben im Modul „Dienstleistungsdesign“ setzen möchten.

Contras

Die besondere Spezialisierung auf den Dienstleistungsbereich könnte man vielleicht als kleinen Nachteil auffassen, wenn man eher einen generalisierenden Weiterbildungsansatz verfolgt, doch in diesem Falle empfiehlt sich sowieso eher der reguläre Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft an der AKAD. Eine tatsächliche Einschränkung sind die mehr als 40 Präsenztage, die innerhalb der sechs bis acht Semester eingeplant werden müssen. Dieses kleine Flexibilitätsmanko hat allerdings den Vorteil, dass die Teilnehmer regelmäßig und ausführlich Kontakt zu Mitstudierenden und Dozenten haben und auch oft nah an der Praxis arbeiten.

Fazit

Der Bachelor-Studiengang „Dienstleistungsmanagement“ an der AKAD empfiehlt sich für alle aufstiegswilligen Mitarbeiter aus der Dienstleistungsbranche und solche, die gern in diesem Bereich arbeiten möchten. Die Inhalte sind genau auf die späteren Anforderungen zugeschnitten und an der hohen Qualität der Ausbildung an der AKAD gibt es wohl kaum Zweifel. Auch der Preis ist völlig angemessen und steigt auch nicht, wenn man länger als die anvisierten sechs Semester benötigt.

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